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Nvidia erhält Genehmigung für KI-Chip-Exporte nach China: Strategischer Schub für das Quartal

  • Nvidia darf bis zu 80.000 H200-Prozessoren nach China liefern, was dem Quartal einen erheblichen Umsatzschub verleiht.
  • Die Genehmigung zeigt, dass die US-Regierung selektiv vorgeht, was für Nvidia Planungssicherheit und Zugang zum chinesischen Markt bedeutet.

Nvidia darf wieder leistungsfähige KI-Chips nach China liefern. Die US-Behörden genehmigten die Ausfuhr von bis zu 80.000 H200-Prozessoren. Dies geschieht rechtzeitig vor dem chinesischen Neujahrsfest, das Mitte Februar große Teile der Wirtschaft traditionell zum Stillstand bringt.

Das Umsatzpotenzial ist erheblich. Je nach Volumen könnten zwischen 1,08 und 2,16 Milliarden US-Dollar in die Kasse fließen. Dies verleiht dem Quartal einen spürbaren Schub, der zuvor wegen unklarer Exportpolitik nicht eingepreist war.

Washington hat konkrete Liefermengen freigegeben. Nvidia muss zwar einen Teil der Erlöse an die US-Regierung abführen, behält jedoch den Zugang zum chinesischen Markt. Ein vollständiger Wegfall dieses Absatzkanals hätte spürbare Folgen für Wachstum und Margen gehabt.

Die Freigabe nimmt einem der größten Unsicherheitsfaktoren rund um die Aktie den Druck. China bleibt trotz geopolitischer Spannungen ein zentraler Absatzmarkt für KI-Hardware. Die Genehmigung zeigt, dass die US-Regierung selektiv vorgeht.

Für Nvidia bedeutet das Planungssicherheit, zumindest kurzfristig. Der Konzern kann bestehende Aufträge bedienen und verhindert, dass chinesische Kunden vollständig auf lokale oder alternative Anbieter ausweichen.

Analysten bleiben trotz kleinerer Schwankungen zum Jahresende positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 262 US-Dollar, deutlich über dem aktuellen Niveau. Besonders optimistische Stimmen halten sogar Kurse jenseits der 300-Dollar-Marke für möglich.

Ein zentraler Grund für diesen Optimismus ist der bestätigte Auftragsbestand. Für 2026 summieren sich die Bestellungen laut Schätzungen auf rund 275 Milliarden US-Dollar. Diese Größenordnung relativiert kurzfristige politische Risiken und unterstreicht Nvidias dominante Stellung im KI-Ökosystem.

Die China-Lieferungen fallen in das neue Geschäftsquartal, das Ende Januar beginnt. Das Zeitfenster bis zum Neujahrsfest ist eng, gilt logistisch aber als machbar. Gelingt die Auslieferung wie geplant, liefert der Deal einen klar messbaren Beitrag zum Umsatz des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2027.

Unterm Strich zeigt die Entscheidung der US-Behörden, dass Nvidia trotz politischer Restriktionen handlungsfähig bleibt. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal: Der Wachstumspfad im KI-Geschäft spiegelt sich bereits kurzfristig in konkreten Milliardenumsätzen wider.

Quelle: Eulerpool Research Systems