Meta-Chef Zuckerberg sucht Einfluss im Weißen Haus zur Vermeidung eines Kartellprozesses
- Meta-CEO Zuckerberg sucht direkten Kontakt zur US-Regierung, um einen Kartellprozess zu vermeiden.
- Die FTC möchte Metas Übernahmen von WhatsApp und Instagram rückabwickeln, was zu einem Machtkampf mit der Behörde führt.
Meta Platforms CEO Mark Zuckerberg sucht den direkten Kontakt zur US-Regierung, um einen drohenden Kartellprozess abzuwenden. Er traf sich bereits dreimal mit Präsident Trump, um eine außergerichtliche Einigung mit der Federal Trade Commission (FTC) zu erreichen.
Im Zentrum der Klage stehen Metas Übernahmen von WhatsApp und Instagram, die die FTC rückabwickeln möchte. Die Behörde wirft Meta vor, Wettbewerber systematisch ausgeschaltet und die Monopolstellung im Social-Media-Markt gesichert zu haben.
Trump hat sich bisher nicht öffentlich positioniert. Insider berichten von einer gespaltenen Meinung in seinem Stab über Metas Lobbying-Strategie. Meta hat bereits eine Million Dollar an Trumps Amtseinführungskomitee gespendet und einen strategischen Kurswechsel vollzogen.
Ob das Weiße Haus die unabhängige FTC beeinflusst, ist umstritten. Trump hat begonnen, durch Personalentscheidungen Einfluss auf unabhängige Behörden zu nehmen. Zwei demokratische FTC-Kommissare wurden entlassen, was den Einfluss konservativer Kräfte stärkte.
Ein Zugeständnis an Meta vor Prozessbeginn könnte Trumps Umgang mit Machtzentren außerhalb des Weißen Hauses signalisieren und die Unabhängigkeit der US-Kartellaufsicht in Frage stellen.