ICE-Agent nach tödlichem Vorfall in Minneapolis unter Druck und in Behandlung
- ICE-Agent Jonathan Ross erlitt innere Blutungen und steht unter Bedrohungsdruck.
- Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen und den Umständen dauern an.
Nach den tödlichen Schüssen auf Renee Good in Minneapolis sind neue Details über den Gesundheitszustand des ICE-Agenten Jonathan Ross bekannt geworden. Er erlitt innere Blutungen und steht unter massivem Bedrohungsdruck.
US-Medien berichten, dass Ross bei dem Vorfall innere Blutungen im Oberkörper erlitt. Zwei Beamte bestätigten die Verletzungen, ohne deren Schwere zu spezifizieren. Das Heimatschutzministerium bestätigte die medizinische Behandlung, äußerte sich jedoch nicht zu Details.
Videoaufnahmen zeigen Ross, wie er sich nach den Schüssen vom Einsatzort entfernte. Laut Heimatschutzministerin Kristi Noem wurde er ins Krankenhaus gebracht und später entlassen. Er ist derzeit außer Dienst und erholt sich von seinen Verletzungen.
Noem erklärte, Ross habe in einer akuten Gefahrensituation gehandelt, um sich und andere zu verteidigen. Er wurde von dem Fahrzeug der getöteten Frau erfasst, was seine Verletzungen verursachte.
Ross war bereits in der Vergangenheit bei Einsätzen schwer verletzt worden. Im Juni des Vorjahres wurde er bei einem Festnahmeversuch von einem Auto mitgeschleift und musste genäht werden.
Zusätzlich zu seinen gesundheitlichen Problemen sieht sich Ross massiven Bedrohungen ausgesetzt. Der Chef der US-Grenzschutzbehörde, Gregory Bovino, berichtete von mehreren Morddrohungen gegen ihn.
Aus Sicherheitsgründen hält sich Ross an einem geschützten Ort auf und wird weiterhin medizinisch betreut. Die Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen und den genauen Umständen dauern an.