Google zahlt Milliardenvergleich in Texas und steht in Mexiko unter Druck
- Google zahlt 1,375 Milliarden US-Dollar zur Beilegung einer Datenschutzklage in Texas.
- Mexiko klagt gegen Google wegen der Umbenennung des „Golf von Mexiko“ auf Google Maps.
Google hat sich bereit erklärt, 1,375 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um eine Klage in Texas wegen Datenschutzverstößen beizulegen. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton bezeichnete dies als „Sieg für die Privatsphäre“, obwohl Google kein Fehlverhalten zugibt.
Die Klage warf Google vor, heimlich biometrische Daten wie Stimmen und Gesichter gesammelt zu haben. Die Einigung vermeidet ein langwieriges Gerichtsverfahren und könnte andere Bundesstaaten beeinflussen, die ähnliche Klagen erwägen.
Gleichzeitig steht Google international unter Druck. Die mexikanische Regierung klagt gegen das Unternehmen wegen der Umbenennung des „Golf von Mexiko“ in „Golf von Amerika“ auf Google Maps. Präsidentin Claudia Sheinbaum kritisiert diese Änderung als unzulässig.
Die Klage sorgt in Mexiko für politische Spannungen, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zu den USA. Google hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert, und es ist unklar, vor welchem Gericht die Klage verhandelt wird.