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Ganfeng-Aktie erholt sich nach Insiderhandelsvorwürfen

  • Ganfeng-Aktie erholt sich nach anfänglichem Kursrückgang aufgrund von Insiderhandelsvorwürfen.
  • Operativer Betrieb bleibt unberührt, Anleger sollten jedoch auf Risikobegrenzung achten.

Die Ganfeng Lithium Aktie erlebte am Dienstag einen Kursrückgang von über fünf Prozent. Ein Bloomberg-Bericht über mögliche neue Anklagen im Insiderhandelsverfahren sorgte für Unruhe. Im Tagesverlauf stabilisierte sich der Kurs jedoch deutlich.

Ganfeng erklärte, dass der operative Betrieb, insbesondere in Jiangxi, von den Ermittlungen unberührt bleibt. Diese Klarstellung half, den Kurs zu stabilisieren. Nach einem anfänglichen Rückgang von fast sechs Prozent schloss die Aktie in Hongkong mit einem Minus von nur 0,36 Prozent.

Der Fall wurde von der Polizei in Yichun an die Staatsanwaltschaft übergeben, die über weitere Anklagen entscheidet. Bereits 2024 wurde Ganfeng wegen Insiderhandels zu einer Geldstrafe von rund 470.000 US-Dollar verurteilt.

Ganfeng hatte 2020 zugegeben, mit Insiderinformationen Aktien von Jiangxi Special Electric Motor gehandelt zu haben. Obwohl eine erneute Strafe finanziell verkraftbar wäre, schadet der wiederholte Vorwurf dem Vertrauen.

Fundamental wäre eine weitere Strafe für Ganfeng leicht zu verkraften. Anleger sollten jedoch vorsichtig sein. Ein Nachkauf ist derzeit nicht ratsam. Bestehende Positionen können gehalten werden, aber Risikobegrenzung ist wichtig. Ein Stopp bei 3,50 Euro sollte beachtet werden.

Quelle: Eulerpool Research Systems