Eli Lilly: Starkes Wachstum bis 2026 erwartet – GLP-1-Medikamente als Wachstumstreiber
- Eli Lilly erwartet bis 2026 ein starkes Umsatzwachstum, getrieben durch GLP-1-Medikamente.
- Im Vergleich zu Novo Nordisk zeigt Lilly operative Stärke und profitiert vom GLP-1-Boom.
Der US-Pharmakonzern Eli Lilly prognostiziert für 2026 einen Umsatz von 80 bis 83 Milliarden US-Dollar. Diese Erwartungen übertreffen die Schätzungen von Analysten deutlich.
Im Jahr 2025 verzeichnete Lilly bereits ein außergewöhnliches Wachstum von 45 Prozent, was zu einem Umsatz von 65,2 Milliarden US-Dollar führte.
Die GLP-1-Medikamente Mounjaro und Zepbound sind die Haupttreiber dieses Wachstums und haben sich als Blockbuster etabliert.
Konzernchef David Ricks betont die strategische Positionierung des Unternehmens nach einer Einigung mit der US-Regierung über niedrigere Preise.
Diese Einigung reduziert regulatorische Unsicherheiten und ermöglicht es Lilly, mehr Patienten zu erreichen.
Der positive Ausblick von Lilly steht im Kontrast zur Prognose von Novo Nordisk, das für 2026 einen Umsatzrückgang erwartet.
Während Novo Nordisk mit Wettbewerbsdruck und regulatorischen Risiken kämpft, zeigt Lilly operative Stärke und hohe Nachfrage nach seinen Produkten.
Der globale Markt für GLP-1-Medikamente wächst schnell und bietet Potenzial im dreistelligen Milliardenbereich.
Investoren sehen Lilly als strukturellen Gewinner des GLP-1-Booms, was sich in der vorbörslichen Kursreaktion widerspiegelt.
Entscheidend wird sein, ob Lilly seine Produktionsdynamik aufrechterhalten und Marktanteile, insbesondere in den USA, ausbauen kann.
Im Vergleich zu Novo Nordisk scheint sich das Kräfteverhältnis zugunsten von Lilly zu verschieben.