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Deutsche Bank: Neue Fragen im 'Santorini'-Skandal und Forderungen nach Entschädigung

  • Interner Bericht der Deutschen Bank wirft neue Fragen im 'Santorini'-Skandal auf.
  • Ex-Banker fordern Millionenentschädigungen und fühlen sich als Sündenböcke.

Ein interner Bericht der Deutschen Bank, einst von Christian Sewing verantwortet, wirft neue Fragen im 'Santorini'-Skandal auf. Ex-Banker fordern Millionenentschädigungen und fühlen sich als Sündenböcke.

Der Bericht betrifft den 'Santorini'-Deal, eine Transaktion aus der Finanzkrise, bei der die Deutsche Bank der Monte dei Paschi half, Bilanzlöcher zu kaschieren. Einige Passagen deuten auf bewusste Marktmanipulation hin.

Ex-Banker Dario Schiraldi fordert 150 Millionen Euro Schadensersatz und sieht sich als Bauernopfer. Weitere Klagen könnten folgen, da der Bericht an die italienische Aufsicht weitergeleitet wurde.

Viele der Angeklagten gehörten zu 'Anshus Army', einer Gruppe von Investmentbankern, die für den Rufverlust der Deutschen Bank verantwortlich gemacht werden. 'Santorini' symbolisiert eine Ära, in der Rendite über alles gestellt wurde.

Die Deutsche Bank weist die Vorwürfe zurück und betont, der Bericht habe nie kriminelles Verhalten erwähnt. Doch die Frage bleibt, ob die Bank durch ihre Formulierungen Ermittlungen ausgelöst hat.

Obwohl die Deutsche Bank heute operative Erfolge meldet, zeigt der 'Santorini'-Bericht, dass Skandale der Vergangenheit nicht einfach verschwinden und das Vertrauen in Banken schnell verspielt ist.

Quelle: Eulerpool Research Systems