LIVESo. 14. Juni, 11 Uhr — Michael enthüllt seine Top-Aktien

DAX im Stillstand: Politische und Konjunkturelle Impulse im Fokus

Quelle: eulerpool

Der DAX verharrt im Stillstand — echte Bewegungen könnten heute vor allem aus politischer und konjunktureller Richtung kommen.

Am Dienstag brachte der Handel kaum Bewegung: Der DAX schloss bei 23.611 Punkten, nahezu unverändert zum Vortag. Auch die vorbörslichen Kurse zeigen keinen klaren Trend. Anlegerinnen und Anleger bleiben verhalten — Impulse fehlen.

Zurückhaltende Signale von Fed-Chef Jerome Powell zur weiteren Zinsentwicklung haben die Wall Street belastet:

Die Märkte warten auf klarere Aussagen zur geldpolitischen Ausrichtung.

Der Druck aus Übersee wirkt auch in Asien:

Vor allem die Unklarheit über die US-Zinsstrategie dämpft die Stimmung.

Das Ifo-Institut präsentiert heute seine neueste Einschätzung zum Geschäftsklima in Deutschland. Rund 9.000 Unternehmen werden befragt. Erwartet wird eine leicht bessere Stimmung — ein wichtiges Signal für die Konjunkturperspektive.

In New York setzt die UN-Generaldebatte ihre Agenda fort. Erwartet wird unter anderem eine Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Krieg in Gaza, internationale Allianzen und die Auftritte von US-Präsident Trump prägen die Diskussionen — mögliche Schlaglichter für die Märkte.

Der britische Sporthändler präsentiert heute seine aktuellen Geschäftszahlen. Die Aktie hat im letzten Jahr rund 42 % eingebüßt. Analysten zeigen sich dennoch optimistisch: Neun Analysten empfehlen Kauf, neun Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt rund 24 % über dem derzeitigen Wert.

In Brüssel berät der Ausschuss für internationalen Handel über Änderungen zur Umsetzung des US-EU-Zollabkommens. Eine zentrale Rolle spielt Sabine Weyand, Leiterin der Generaldirektion Handel der EU-Kommission.

Für Anleger zählt heute mehr denn je: Signale aus Politik und Wirtschaft könnten die Richtung vorgaben. Der DAX steckt aktuell in einer Übergangsphase — ohne Impulse bleibt die Volatilität begrenzt. Wer aufmerksam auf Nachrichten zur UN-Debatte, Europapolitik und Konjunkturdaten achtet, kann mögliche Kursausschläge früh erahnen.