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Chinesische Aktien unter Druck: US-Zölle und Pekings Reaktion belasten Märkte

  • Chinesische Aktien stehen vor einem schwierigen Handelsauftakt aufgrund von US-Zöllen und Pekings Reaktion.
  • Die Eskalation der Handelskonflikte erhöht die Furcht vor einer globalen Rezession und drückt auf die Märkte.

Chinesische Aktien stehen vor einem schwierigen Handelsauftakt, nachdem der Nasdaq Golden Dragon Index am Freitag um 8,9 % fiel. Grund sind Chinas 34 % Gegenzölle auf US-Importe als Reaktion auf Trumps drastische Maßnahmen.

Ein Kursrückgang in Festlandchina und Hongkong könnte eine technische Korrektur wichtiger Indizes wie des Hang Seng China Enterprises Index auslösen. Nur lokale Investoren oder gezieltes Bargain Hunting könnten den Abverkauf bremsen.

Die Eskalation der Handelskonflikte erhöht die Furcht vor einer globalen Rezession. Goldman Sachs senkte seine Zwölf-Monatsziele für chinesische Indizes, darunter den MSCI China von 85 auf 81 Punkte.

Chinesische Aktien blieben bisher stabil, gestützt durch KI-Hoffnungen und staatliche Stimuli. Der MSCI China liegt 2024 bislang 13 % im Plus, während der S&P 500 rund 14 % verlor.

Investoren erwarten nun erhöhten politischen Druck auf Peking, die Wirtschaft zu stützen. Mögliche Maßnahmen sind fiskalische Impulse, Handelsabkommen mit Nicht-US-Staaten und eine Yuan-Abwertung.

China verschärft den Konflikt mit Zöllen und Exportkontrollen, während Länder wie Vietnam, Indien und Indonesien Verhandlungsbereitschaft zeigen. Peking will entschlossen handeln, um wirtschaftliche Interessen zu wahren.

Die Märkte preisen ein Szenario gegenseitiger Eskalation ein. Trumps Regierung zeigt keine Einlenkungsbereitschaft, trotz massiver Kapitalverluste. In China wächst der Druck, Stärke zu demonstrieren, was die Märkte zu Wochenbeginn reflektieren dürften.

Quelle: Eulerpool Research Systems