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Associated British Foods senkt Prognose: Schwache Nachfrage bei Primark und Lebensmittelgeschäft in den USA belasten

  • Associated British Foods senkt Prognose für 2026 wegen schwacher Nachfrage bei Primark und in den USA.
  • Unternehmen erwartet nun niedrigeren Gewinn als im Vorjahr, schwieriges Marktumfeld belastet.

Der britische Konsumgüterkonzern Associated British Foods hat seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine schwächere Nachfrage bei der Modemarke Primark in Kontinentaleuropa und ein verhaltenes Lebensmittelgeschäft in den USA.

Das Unternehmen erwartet nun, dass der bereinigte operative Gewinn und der Gewinn je Aktie unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Zuvor war ein Anstieg prognostiziert worden. Konzernchef George Weston verwies auf ein schwieriges Marktumfeld, das kurzfristig anhalten dürfte.

Besonders betroffen ist die Modekette Primark, deren Umsatzwachstum in den 16 Wochen bis zum 3. Januar hinter den Erwartungen zurückblieb. Für das erste Halbjahr 2026 wird nur noch ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

In Kontinentaleuropa zeigt sich die Kundschaft angesichts der angespannten Konsumstimmung zurückhaltend. Auch das US-Lebensmittelgeschäft entwickelte sich schwächer als geplant, was die Prognose zusätzlich belastet.

AB Foods betont, dass es sich um kurzfristige Belastungen handelt. Die Prognosesenkung zeigt jedoch, dass selbst preisorientierte Konzepte wie Primark nicht vollständig immun gegen eine nachlassende Kauflaune sind.

Für Anleger stellt sich die Frage, wie schnell sich die Nachfrage in Europa stabilisieren kann und ob das US-Geschäft wieder an Dynamik gewinnt. Kurzfristig bleibt der Ausblick jedoch gedämpft.

Quelle: Eulerpool Research Systems