AMD liefert im dritten Quartal starke Zahlen ab – Gewinn und Umsatz schlagen die Erwartungen deutlich. Doch ausgerechnet bei der Bruttomarge bleibt der Chipkonzern hinter dem erhofften Überraschungseffekt zurück. Anleger reagieren verhalten, obwohl AMD beim KI-Geschäft weiter auf dem Gaspedal steht.
Der US-Chipkonzern Advanced Micro Devices (AMD) hat im dritten Quartal stärker abgeliefert als von Analysten erwartet. Umsatz und Gewinn lagen klar über den Prognosen – nur bei der Bruttomarge bleibt AMD hinter der erhofften Überraschung zurück.
Im abgelaufenen Quartal erreichte AMD
Damit wächst der Umsatz im Jahresvergleich um 36 %. Der Nettogewinn steigt von 771 Mio. USD auf 1,24 Mrd. USD.
Für das laufende Quartal stellt AMD 9,6 Mrd. USD Umsatz in Aussicht – erneut über Markterwartung (9,15 Mrd. USD). Die bereinigte Bruttomarge soll bei 54,5 % liegen und trifft damit exakt die Analystenprognose.
KI bleibt Wachstumstreiber – China bleibt ausgeschlossen
AMD versucht weiterhin, im KI-Chipmarkt Boden gegen Branchenführer Nvidia gutzumachen. Die Prognose enthält erneut keine Umsätze aus China, da AMD seine neuesten MI308-Beschleuniger dort aufgrund regulatorischer Einschränkungen nicht verkaufen darf.
Strategisch legt AMD dennoch nach:
Fazit:
AMD wächst stark und profitiert vom KI-Boom – doch der Konkurrenzdruck von Nvidia bleibt hoch. Langfristig bleibt das Potenzial groß, kurzfristig könnte die Aktie jedoch volatil bleiben.



