Zollstreit zwischen USA und EU: Einseitige Forderungen aus Washington treffen auf Widerstand in Brüssel
- USA fordern einseitige Zollsenkungen von der EU.
- EU besteht auf einem ausgewogenen Abkommen.
Die USA erhöhen den Druck im Zollstreit mit der EU. US-Handelsbeauftragter Jamie Greer fordert einseitige Zollsenkungen auf US-Waren. Fortschritte seien nur möglich, wenn die EU auf Gegenseitigkeit verzichte.
Die EU bleibt standhaft. EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic betont, dass nur ein ausgewogenes Abkommen akzeptabel sei. Die EU ist offen für Anpassungen, jedoch unter Wahrung ihrer Standards.
Der Streit eskalierte nach Trumps 90-tägiger Zollpause. US-Forderungen nach Deregulierung stoßen auf Widerstand. Die EU lehnt eine einseitige Marktöffnung ab.
Brüssel will eine Eskalation vermeiden. Strafzölle auf US-Importe wurden vorerst ausgesetzt. Dennoch werden mögliche Gegenzölle auf US-Produkte geprüft.
Ein Treffen zwischen Greer und Sefcovic ist im Juni in Paris geplant. Ob es Fortschritte geben wird, bleibt unklar. Die Differenzen scheinen unüberbrückbar.