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Xiaomi-Aktie unter Druck: Tödlicher Unfall mit SU7-Modell wirft Fragen auf

  • Xiaomi-Aktie fällt nach tödlichem Unfall mit SU7-Modell um 5,5 %.
  • Fahrassistenzsystem war kurz vor dem Unfall aktiv, technische Analyse ausstehend.

Die Xiaomi-Aktie fiel in Hongkong um bis zu 5,5 %, nachdem ein tödlicher Unfall mit dem neuen SU7-Modell bekannt wurde. Drei Menschen starben, als das Elektroauto auf einer Schnellstraße in China verunglückte.

Erste Details zeigen, dass das Fahrassistenzsystem kurz vor dem Unfall aktiv war. Der Fahrer übernahm die Kontrolle, nachdem ein Hindernis erkannt wurde, doch es kam zur Kollision. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, nur das Stahlchassis blieb erhalten.

Die Behörden untersuchen den Vorfall, und Xiaomi hat bisher keine weiteren offiziellen Angaben gemacht. Eine technische Analyse steht noch aus, und Fragen zur ADAS-Funktion bleiben unbeantwortet.

Der Unfall trifft Xiaomi in einer kritischen Phase, da das Unternehmen kürzlich seine Absatzziele für das SU7-Modell erhöht hat. Der Marktstart war von starker Nachfrage begleitet, und der Einstieg in die Elektromobilität galt als strategisch erfolgreich.

Das Vertrauen in die Sicherheit der Fahrzeuge steht nun auf dem Prüfstand. Für Xiaomi, das auf Automobiltechnik als Wachstumsfeld setzt, ist dies geschäftskritisch, besonders angesichts der regulatorischen Sensibilität in China.

Quelle: Eulerpool Research Systems