USA und China erzielen Handelskompromiss in Genf: Ein Durchbruch im Handelsstreit
- USA und China erzielen in Genf einen Handelskompromiss, der das US-Handelsdefizit reduzieren soll.
- Ein Konsultationsmechanismus für künftige Handelsfragen wurde vereinbart, um die Beziehungen zu stabilisieren.
In Genf haben die USA und China erstmals eine konkrete Einigung im Handelsstreit erzielt. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer bezeichnete dies als „Durchbruch“, der das US-Handelsdefizit von 1,2 Billionen Dollar reduzieren soll. Details werden am Montag veröffentlicht.
Die Verhandlungen fanden unter der Leitung von US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vizepremier He Lifeng statt. Der neutrale Ort, die Residenz des Schweizer UN-Botschafters, bot eine abgeschirmte und symbolische Umgebung für den Ausgleich.
Die Gespräche verliefen konstruktiver als erwartet. Greer lobte die schnelle Einigung, während He Lifeng von einem „wichtigen Schritt zur Überwindung der Gegensätze“ sprach. Ein Konsultationsmechanismus für künftige Handelsfragen wurde vereinbart.
Die Märkte beobachteten das Treffen gespannt. Hintergrund sind massive US-Zollerhöhungen unter Präsident Trump, die global zu Kursverlusten führten. Trump zeigte sich offen für einen Kompromiss und signalisierte Verhandlungsbereitschaft.
Trump äußerte sich nach dem Treffen zufrieden: „Ein sehr gutes Treffen mit China heute in der Schweiz. Vieles vereinbart.“ Ziel ist es, China stärker für US-Unternehmen zu öffnen. Peking zeigte Interesse an stabileren Beziehungen.
Nach dem Abkommen mit Großbritannien könnte der Deal mit China Teil einer breiteren US-Handelsstrategie sein. Das Handelsvolumen mit China ist für die globale Wirtschaft von zentraler Bedeutung.