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US-Regierung erzwingt Cloud-Rabatte: Google kurz vor Abschluss, Microsoft zögert

  • US-Regierung fordert Cloud-Rabatte von Tech-Konzernen, Google kurz vor Abschluss.
  • Oracle, Amazon und Microsoft unter Druck, ähnliche Zugeständnisse zu machen.

Die US-Regierung drängt Tech-Konzerne zu erheblichen Rabatten auf Cloud-Dienste. Google steht kurz vor einem Deal mit der General Services Administration (GSA), während Microsoft zögert. Der Druck kommt von der Trump-Regierung, die Technologieausgaben senken will.

Oracle hat kürzlich einen Rabatt von bis zu 75 % auf Softwareverträge gewährt. Google zeigt sich bereit, ähnliche Zugeständnisse zu machen. Amazon Web Services und Microsoft Azure stehen unter wachsendem Druck, nachzuziehen.

Das Beschaffungsvolumen der US-Regierung für Cloud-Dienste beträgt über 20 Mrd. US-Dollar jährlich. Die GSA verhandelt auch mit anderen Partnern über bessere Konditionen, um die Effizienz zu steigern.

Stephen Ehikian und Josh Gruenbaum von der GSA treiben das Effizienzprogramm „Doge“ voran, das unter Elon Musk initiiert wurde. Präsident Trump hat es durch Executive Orders unterstützt.

Google hat bereits im April eine temporäre Preissenkung um 71 % auf Workspace-Verträge gewährt. Weitere Zugeständnisse von Tech-Konzernen wie Salesforce und Adobe sind erfolgt.

Die Verhandlungen zeigen eine veränderte Haltung der Tech-Konzerne gegenüber Trump. Führungskräfte wie Jeff Bezos und Sundar Pichai suchen ein besseres Verhältnis zum Weißen Haus.

Der JEDI-Vertrag wurde durch das Joint Warfighting Cloud Capability-Programm ersetzt, an dem Amazon, Microsoft, Oracle und Google beteiligt sind.

Oracle-Gründer Larry Ellison, ein Trump-Vertrauter, gewinnt an Einfluss. Sein Unternehmen verhandelt über eine Abspaltung von TikToks US-Geschäft und spielt eine Schlüsselrolle beim Aufbau nationaler Datenzentren.

Quelle: Eulerpool Research Systems