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US-Privatwirtschaft schafft im März 155.000 neue Stellen: Zeichen robuster Nachfrage

  • US-Privatwirtschaft schafft im März 155.000 neue Stellen, übertrifft Prognosen.
  • Stabiler Arbeitsmarkt trotz politischer Unsicherheiten und schwächerer Lohnentwicklung.

Im März verzeichnete die US-Privatwirtschaft einen Zuwachs von 155.000 Arbeitsplätzen. Dies übertrifft die Erwartungen der von Bloomberg befragten Ökonomen. Besonders in den Bereichen Professional and Business Services, Financial Activities und Manufacturing wurden neue Stellen geschaffen.

Der Beschäftigungsaufbau in der Industrie war der stärkste seit Oktober 2022. Regional verzeichneten der Nordosten, Mittlere Westen und Süden der USA Zuwächse, während der Westen einen Rückgang meldete.

ADP-Chefökonomin Nela Richardson betonte die Stabilität des Arbeitsmarktes trotz politischer Unsicherheiten. Fed-Chef Jerome Powell sprach von einem stabilen Personalumsatz mit geringer Fluktuation.

Die Lohnentwicklung schwächt sich weiter ab. Jobwechsler erhielten 6,5 % mehr Gehalt, der niedrigste Wert seit Beginn der ADP-Erhebung. Die Gehaltssteigerung für Verbleibende lag bei 4,6 %.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht des US-Arbeitsministeriums wird am Freitag erwartet. Prognosen gehen von 140.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer stabilen Arbeitslosenquote von 4,1 % aus.

Quelle: Eulerpool Research Systems