Trump-Administration lockert Autozölle zur Unterstützung der US-Automobilindustrie
- Trump mildert Autozölle, um US-Automobilindustrie zu entlasten.
- Rückerstattungen und Anpassungen sollen Investitionen fördern.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat beschlossen, die neuen 25%-Autozölle zu mildern. Automobilhersteller, die diese Zölle zahlen, werden von zusätzlichen Stahl- und Aluminiumabgaben befreit. Bereits gezahlte doppelte Zölle sollen rückwirkend erstattet werden.
Ab dem 3. Mai geplante Zölle auf ausländische Autoteile werden angepasst. Hersteller können im ersten Jahr eine Rückerstattung von bis zu 3,75% des Fahrzeugwerts beantragen. Im zweiten Jahr sinkt die Rückerstattung auf 2,5% und läuft danach aus.
Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die Kritik der Automobilbranche. Handelsminister Howard Lutnick bezeichnete die Vereinbarung als Erfolg für Trumps Wirtschaftspolitik, da sie US-Produktion belohnt und Investitionen fördert.
Ford-CEO Jim Farley und GM-Chefin Mary Barra lobten die Entscheidung als Unterstützung für Hersteller, Zulieferer und Verbraucher. Die Gespräche mit dem Weißen Haus wurden als produktiv beschrieben.
Analysten hatten prognostiziert, dass die 25%-Zölle die Fahrzeugpreise um bis zu 6.000 Dollar erhöhen könnten. Der Aufschub gibt Autobauern Zeit, ihre Lieferketten in die USA zu verlagern, was Jahre dauern könnte.
Die Zolllockerung ist Teil einer Serie von Kurskorrekturen der Trump-Regierung. Vor wenigen Wochen wurden viele neue Zölle für 90 Tage ausgesetzt, und die Haltung gegenüber China wurde leicht entschärft.