Skip to content

Trennung im Podcast-Imperium: Hoss & Hopf im offenen Konflikt

  • Das Podcast-Duo Hoss & Hopf trennt sich im Streit, Hopf zieht sich zurück, Hossainpour setzt auf Provokation.
  • Die Trennung zeigt die Risiken von Reichweite, Ideologie und Geschäftsinteressen in der Aufmerksamkeitsökonomie.

Das erfolgreiche Podcast-Duo Hoss & Hopf, bekannt für ausverkaufte Shows und Bestseller, hat sich im Streit getrennt. Philip Hopf zieht sich zurück, während Kiarash Hossainpour auf Provokation setzt.

Im Sommer füllten sie noch die Lanxess-Arena, doch nun ist das Imperium zerbrochen. Was als strategische Neuausrichtung verkauft wurde, entpuppte sich als tiefes persönliches Zerwürfnis.

Hopf sprach in einem Interview von einem bewussten Abschluss auf dem Höhepunkt des Erfolgs. Hossainpour widersprach öffentlich und sprach von Ego-Problemen und Mediendruck.

Das Duo startete als Finfluencer mit Fokus auf Krypto und Motivation. Der Durchbruch kam durch eine aggressive Social-Media-Strategie, die polarisierende Inhalte verbreitete.

Inhaltlich verschob sich der Fokus von Finanzthemen hin zu gesellschaftspolitischen Positionen. Medien warfen dem Podcast Desinformation und Radikalisierung vor.

Hopf distanzierte sich zuletzt von extremen Aussagen, während Hossainpour sich weiter radikalisierte, bis hin zu antisemitischen Andeutungen.

Branchenkenner sehen hinter Hopfs Trennung auch ökonomische Gründe. Sponsoren reagieren empfindlich auf politische Eskalation, ein drohendes Deplatforming hätte das Geschäftsmodell zerstört.

Hossainpour kündigte einen eigenen Podcast an, der unzensiert über die AfD und geopolitische Verschwörungen sprechen soll.

Die einstige Brüderschaft ist einer offenen Feindschaft gewichen. Der Fall zeigt, wie schnell Reichweite, Ideologie und Geschäftsinteressen kollidieren können.

Quelle: Eulerpool Research Systems