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Super Micro Computer: Wachstumsstory unter Druck – Margen und Cashflow im Fokus

  • Super Micro Computer kämpft mit sinkenden Margen und negativem Cashflow.
  • Neue Strategie soll Abhängigkeit von Großkunden reduzieren und Ertragsbasis diversifizieren.

Super Micro Computer, einst ein Profiteur des KI-Booms, steht vor Herausforderungen. Sinkende Margen und negativer Cashflow werfen Fragen zur Investitionsattraktivität auf.

Die operative Marge hat sich in drei Jahren fast halbiert. Preiswettbewerb und individuelle Kundenanforderungen erhöhen die Kosten für Entwicklung und Logistik.

Umsatzwachstum führt nicht mehr zu Gewinnsteigerungen. Analysten, darunter Goldman Sachs, senken ihre Einschätzungen aufgrund von Margenrisiken.

Der freie Cashflow ist kritisch. Im Geschäftsjahr 2026 beträgt das Minus rund 950 Millionen US-Dollar. Investitionen in Kapazitäten und Infrastruktur werden zunehmend über die Bilanz finanziert.

Eine neue Kreditlinie über zwei Milliarden Dollar verschafft kurzfristig Luft, zeigt aber den steigenden Finanzierungsbedarf und das Risiko von Wertvernichtung.

Das Management plant eine breitere Aufstellung. Neben KI-Rechenzentren sollen Edge-Computing, Handel und Industrie stärker fokussiert werden.

Die Strategie zielt auf Diversifizierung der Ertragsbasis ab. Ob der Umbau schnell genug greift, bleibt offen.

Die kommenden Zahlen im Februar sind entscheidend. Der Markt wird weniger auf Umsatzwachstum als auf Margenstabilität achten.

Solange keine Stabilisierung erkennbar ist, bleibt die Aktie anfällig für Schwankungen und Abwärtsrevisionen.

Super Micro wächst, aber teuer. Sinkende Margen und steigende Verschuldung stellen die Investmentstory infrage. Der Kursrückgang allein macht die Aktie nicht attraktiv.

Für Anleger ist entscheidend, ob Wachstum und Profitabilität wieder in Einklang gebracht werden können. Gelingt dies nicht, bleibt Vorsicht geboten.

Quelle: Eulerpool Research Systems