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Strategien für den Ruhestand: Finanzielle Stabilität trotz sinkender Kurse

  • Sinkende Kurse verunsichern künftige Rentner, doch Planung sichert Stabilität.
  • Liquidität, Steuermanagement und Disziplin sind entscheidend für den Ruhestand.

Der S&P 500 ist um 17 Prozent gefallen, was viele Anleger, insbesondere künftige Rentner, verunsichert. Eine kluge Planung kann jedoch auch in volatilen Zeiten finanzielle Stabilität gewährleisten.

Idealerweise haben Anleger vor dem Markteinbruch Liquidität aufgebaut: Zwei Jahre an Ausgaben in Cash und mittel- bis langfristige Rücklagen in Anleihen. Langfristige Investitionen bleiben im Aktienmarkt.

Auch ohne Vorbereitung gibt es Optionen. Daten von Alight Solutions zeigen, dass das Handelsvolumen in 401(k)-Plänen gestiegen ist. Finanzberater raten, nicht überstürzt zu verkaufen. Kleine Anpassungen, wie die Senkung der Entnahmerate, können große Wirkung haben.

Liquidität aus anderen Quellen, wie Whole-Life-Versicherungen oder Reverse Mortgages, kann entscheidend sein. Diese Optionen sind teuer, aber in bestimmten Situationen hilfreich, um Aktienpositionen zu halten.

Steuermanagement bietet weitere Chancen. Roth-Conversions sind bei niedrigen Kursen steuerlich vorteilhaft, wenn der aktuelle Steuersatz unter dem erwarteten Rentensteuersatz liegt.

Ein diversifiziertes Portfolio, angepasst an die Lebensumstände, ist entscheidend. Änderungen sollten nur bei veränderten persönlichen Bedingungen erfolgen, um Panikverkäufe zu vermeiden.

Studien zeigen, dass Anleger, die ihr Depot seltener kontrollieren, langfristig bessere Renditen erzielen. Emotionale Reaktionen auf Kursschwankungen führen oft zu ungünstigen Verkaufszeitpunkten.

Selbst in Krisenzeiten, wie 1926 oder 2008, konnten Rentner mit der 4-Prozent-Regel ihr Vermögen über 30 Jahre erhalten, sofern sie diszipliniert vorgingen.

Quelle: Eulerpool Research Systems