Steigende Unsicherheit an den Kapitalmärkten: US-Zölle und Inflationsängste belasten
- Kapitalmärkte von Volatilität und Unsicherheit geprägt.
- US-Zölle und Inflationsängste belasten die Märkte.
Die Kapitalmärkte sind von Volatilität geprägt. Steigende Renditen und sinkende Liquidität zeigen die zunehmende Nervosität aufgrund neuer US-Zölle.
Das „Capitulation Signal“ für Hochzinsanleihen erreichte 91 %, den höchsten Stand seit Oktober 2023. Ein vollständiger Verkaufsdruck droht, ausgelöst durch Inflationssorgen und Rezessionsängste.
Die 30-jährigen Treasury-Renditen steigen, was auf Unsicherheit hinweist. US-Staatsanleihen gelten nicht mehr als sicherer Hafen, da Anleger mit plötzlichen Renditeanstiegen konfrontiert sind.
Absicherungsaktivitäten im Junk-Bond-Segment nehmen zu. Die Nachfrage nach Put-Optionen auf den iShares iBoxx High Yield Corporate Bond ETF erreichte ein Allzeithoch.
Investoren zogen am 4. April 1,3 Milliarden US-Dollar aus Loan-ETFs ab. Auch spezialisierte Fonds verloren binnen weniger Tage rund 3 %.
Die Liquidität im Handel mit Treasury- und Aktienindex-Futures ist auf dem tiefsten Stand seit dem Corona-Crash 2020. Market Maker ziehen sich zurück, was die Märkte anfälliger macht.
Die nervöse Reaktion auf Trumps Zollpläne zeigt wachsende systemische Risiken, die über Aktienkurse hinausgehen.