Softwarekonzerne unter Druck: KI bedroht traditionelle Geschäftsmodelle
- Softwarekonzerne wie SAP und Microsoft erleben dramatische Kursverluste.
- Künstliche Intelligenz bedroht traditionelle Geschäftsmodelle der Softwareindustrie.
Softwareunternehmen wie SAP und Microsoft erleben einen dramatischen Kursverfall. Enttäuschende Quartalszahlen und die Bedrohung durch Künstliche Intelligenz (KI) erschüttern das Vertrauen der Anleger.
Microsoft verlor am Donnerstag rund zehn Prozent an Wert, was einem Börsenwert von über 300 Milliarden Euro entspricht. Auch SAP wurde hart getroffen, die Aktie fiel zeitweise um bis zu 16 Prozent.
Die Märkte reagierten auf schwache Ausblicke im Cloudgeschäft. Der Kursrutsch zeigt, dass Investoren auf einen Ausstiegsanlass gewartet haben.
Die Sorge wächst, dass KI Software selbst entwickeln könnte, was die bisherigen Geschäftsmodelle der Softwareindustrie gefährdet.
Elon Musk provoziert mit einem Seitenhieb: Auf einem Rechenzentrum seines KI-Unternehmens steht „Macrohard“ – eine Anspielung auf Microsoft.
Software war bisher ein Garant für hohe Bewertungen. Doch die aktuellen Enttäuschungen wiegen schwer, da das Cloudgeschäft hinter den Erwartungen zurückblieb.
Unternehmen mit weniger Abhängigkeit von Softwarelizenzen konnten zuletzt zulegen. Dort wird KI als Produktivitätsbooster gesehen.
Softwarekonzerne stehen im Zentrum der Disruption – sie sind Profiteure und potenzielle Opfer der KI-Revolution.
Seit den Allzeithochs haben Microsoft rund 22 Prozent und SAP sogar rund 40 Prozent an Wert verloren. Einige Anleger sehen darin eine Einstiegschance.
Die zentrale Frage bleibt: Wie viel Preismacht wird Software in einer Welt behalten, in der KI Programme selbst erzeugen kann?
Die Zeit der automatischen Kursgewinne ist vorbei. Für Softwareaktien beginnt eine neue Phase – geprägt von Unsicherheit und Neubewertung.