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GameStop: Ryan Cohens Vision für eine 100-Milliarden-Dollar-Transformation

  • Ryan Cohen plant eine transformative Übernahme, um GameStop in eine neue Liga zu katapultieren.
  • GameStop hat finanzielle Stabilität erreicht und verfügt über signifikante Liquidität für strategische Schritte.

GameStop kehrt auf die Bühne der Kapitalmärkte zurück. Diesmal geht es nicht um Meme-Kultur, sondern um eine strategische Übernahme. Ryan Cohen plant, den Börsenwert auf 100 Milliarden Dollar zu steigern.

Cohen sprach in einem CNBC-Interview von einer Übernahme, die GameStop und die Kapitalmärkte transformieren könnte. Er sucht ein börsennotiertes Konsumgüterunternehmen, das größer ist als GameStop.

Das Zielunternehmen soll stabil und profitabel sein, aber unter seinen Möglichkeiten bleiben. Cohen sieht Potenzial in einem Unternehmen mit starkem Geschäftsmodell und trägem Management.

Sein Vorbild ist eine Holding-Struktur wie Berkshire Hathaway, jedoch mit schnellerem Erfolg. Eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar wäre ein Quantensprung für GameStop.

GameStop galt einst als Sanierungsfall. Unter Cohen schreibt der Konzern wieder schwarze Zahlen und hat seine Bruttomarge verbessert. Die operative Stabilität ist höher als je zuvor.

Cohen verfügt über Liquidität: GameStop hat 9 Milliarden Dollar in bar. Ein Teil wurde in Bitcoin investiert, was Aufmerksamkeit erregte. Ob diese Bestände für Übernahmen genutzt werden, bleibt offen.

Cohen ist sich der Risiken bewusst. Der Plan könnte genial oder töricht sein. Seine Vergütung ist an das Erreichen der 100-Milliarden-Dollar-Marke gebunden.

GameStop steht an einem Scheideweg. Der Meme-Status ist verblasst, die Sanierung gelungen. Nun soll aus dem Einzelhändler eine kapitalmarktgetriebene Plattform werden.

Ob der Markt diese Vision unterstützt, ist unklar. Sollte Cohen Erfolg haben, wäre GameStop nicht mehr dieselbe Aktie. Scheitert der Plan, könnte die Börse hart reagieren.

Quelle: Eulerpool Research Systems