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Ryanair-CEO O’Leary: Gelassenheit im Schlagabtausch mit Elon Musk

  • Ryanair-CEO O’Leary zeigt Gelassenheit im Schlagabtausch mit Elon Musk und schließt ein Investment nicht aus.
  • Starlink als Partner ist unwahrscheinlich, da Ryanair auf Kosteneffizienz und nicht auf Premium-Internetdienste setzt.

Ryanair-Chef Michael O’Leary zeigt sich im öffentlichen Schlagabtausch mit Elon Musk erstaunlich gelassen. Ein Investment des Tech-Milliardärs in Ryanair wäre willkommen, eine operative Partnerschaft mit Starlink jedoch unwahrscheinlich.

O’Leary schließt einen Einstieg Musks bei Ryanair nicht aus. Er betont, dass Musk als Nicht-Europäer keine Mehrheitsbeteiligung erwerben kann, was den EU-Luftfahrteigentumsregeln entspricht.

Während O’Leary Musk als Aktionär begrüßen würde, lehnt er Starlink als Partner ab. Starlink ist technologisch führend, aber teuer und für Langstrecken optimiert, was nicht zu Ryanairs Geschäftsmodell passt.

Ryanair operiert auf Kurz- und Mittelstrecken mit Fokus auf Kosteneffizienz. Das Geschäftsmodell basiert auf schneller Abfertigung und niedrigen Kosten, nicht auf Premium-Internetdiensten.

Der Schlagabtausch mit Musk passt zu O’Learys Kommunikationsstil. Ryanair setzt auf provokante Kampagnen und nutzt den Konflikt für Aufmerksamkeit.

Ob der Disput beigelegt ist, bleibt offen. O’Leary nutzt den Streit, um Ryanair als unabhängigen Low-Cost-Champion zu positionieren, der sich nicht von Tech-Milliardären beeinflussen lässt.

Ryanair wächst weiter und profitiert von hoher Nachfrage im europäischen Kurzstreckenverkehr. Analysten sehen den Konzern auch 2026 auf Wachstumskurs.

Die Botschaft aus Dublin ist klar: Investoren sind willkommen, aber Ryanair bleibt beim eigenen Modell kompromisslos. Keine Prestigeprojekte, sondern Skalierung und Effizienz machen Ryanair zum Ertragsprimus Europas.

Quelle: Eulerpool Research Systems