Russland verschärft laut einem Medienbericht sein Vorgehen zur Umgehung der US-Blockade gegen Venezuela. Nach Informationen des Wall Street Journal soll die russische Marine einen Öltanker vor der Küste Venezuelas mit einem U-Boot sowie weiteren Kriegsschiffen eskortieren.
Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Schiff um den rund 24 Jahre alten Öltanker „Bella 1“, der unter der Flagge von Guyana registriert ist. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte dem Wall Street Journal demnach, dass Russland militärische Mittel einsetze, um den sicheren Transport von venezolanischem Öl zu gewährleisten.
Die Maßnahme gilt als deutliches Signal Moskaus an die USA. Washington versucht seit dem Sturz der venezolanischen Führung, Ölexporte des Landes weiter einzuschränken. Durch die militärische Begleitung erhöht Russland den politischen und sicherheitspolitischen Preis möglicher Eingriffe erheblich.
Die Eskortierung eines zivilen Öltankers durch ein U-Boot unterstreicht die zunehmende Internationalisierung des Konflikts um Venezuelas Rohstoffe. Beobachter werten den Schritt als weitere Eskalation zwischen Russland und den USA – mit potenziellen Folgen für den globalen Ölmarkt und die Sicherheit in der Karibik.




