Russland eskortiert venezolanischen Öltanker: Eskalation im geopolitischen Konflikt
- Russland eskortiert venezolanischen Öltanker mit militärischen Mitteln.
- Signal an die USA: Erhöhte Spannungen im geopolitischen Konflikt.
Russland hat laut einem Bericht des Wall Street Journal seine Maßnahmen zur Umgehung der US-Blockade gegen Venezuela verschärft. Die russische Marine eskortiert einen Öltanker vor der Küste Venezuelas mit einem U-Boot und weiteren Kriegsschiffen.
Der Öltanker „Bella 1“, etwa 24 Jahre alt und unter der Flagge von Guyana registriert, wird von Russland militärisch begleitet. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte, dass Russland militärische Mittel einsetzt, um den sicheren Transport von venezolanischem Öl zu gewährleisten.
Diese Maßnahme ist ein deutliches Signal Moskaus an die USA, die seit dem Sturz der venezolanischen Führung versuchen, die Ölexporte des Landes einzuschränken. Durch die militärische Begleitung erhöht Russland den politischen und sicherheitspolitischen Preis möglicher Eingriffe erheblich.
Die Eskortierung eines zivilen Öltankers durch ein U-Boot zeigt die zunehmende Internationalisierung des Konflikts um Venezuelas Rohstoffe. Beobachter sehen darin eine weitere Eskalation zwischen Russland und den USA, mit potenziellen Folgen für den globalen Ölmarkt und die Sicherheit in der Karibik.