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Rückgang der unerlaubten Einreisen nach Deutschland: Effektivität der Grenzkontrollen bestätigt

  • Die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland hat sich seit 2023 fast halbiert.
  • Grenzkontrollen seit 2024 tragen maßgeblich zur Reduzierung irregulärer Migration bei.

Die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland ist in den letzten zwei Jahren stark gesunken. Laut Bundespolizei wurden 2025 insgesamt 62.526 illegale Einreisen registriert, fast die Hälfte im Vergleich zu 2023.

Ein Hauptgrund für diesen Rückgang sind die seit September 2024 wieder eingeführten Grenzkontrollen. Diese Maßnahmen wurden mehrfach verlängert, um irreguläre Migration einzudämmen.

Seit Einführung der Kontrollen verzeichnete die Bundespolizei 67.918 unerlaubte Einreisen. In 46.426 Fällen wurden Personen direkt an der Grenze zurückgewiesen oder zurückgeschoben.

Zusätzlich wurden 2.513 Menschen an der Einreise gehindert, da für sie eine Wiedereinreisesperre bestand. Seit September 2024 wurden 1.945 mutmaßliche Schleuser festgenommen.

Im Mai 2025 intensivierte Innenminister Alexander Dobrindt die Kontrollen weiter. Seitdem werden auch Asylsuchende zurückgewiesen, mit Ausnahmen für besonders schutzbedürftige Personen.

Seit dem 8. Mai 2025 wurden 33.338 unerlaubte Einreisen gezählt. In 242 Fällen handelte es sich um Menschen aus vulnerablen Gruppen, die Asyl beantragten.

Die sinkenden Zahlen stützen die Argumente der Bundesregierung für die Wirksamkeit der Grenzkontrollen. Dennoch bleibt die Maßnahme politisch umstritten, da sie zwischen nationaler Migrationspolitik und europäischen Freizügigkeitsvereinbarungen steht.

Quelle: Eulerpool Research Systems