Puma-Aktie stabilisiert sich: Übernahmefantasien und Liquiditätssicherung als Treiber
- Puma-Aktie stabilisiert sich nach 50% Kursverlust durch Übernahmespekulationen und Liquiditätssicherung.
- Quartalszahlen im Februar entscheidend für nachhaltige Erholung.
Nach einem schwierigen Jahr mit einem Kursverlust von 50% zeigt die Puma-Aktie Anzeichen der Stabilisierung. Der Kurs hat sich vom 52-Wochen-Tief bei 15,48 Euro erholt und liegt nun bei etwa 22 Euro.
Übernahmespekulationen stützen den Kurs. Die Marktkapitalisierung erscheint für Investoren attraktiv, was den Kurs stabilisiert. Konkrete Angebote fehlen, aber die Fantasie reicht aus, um die Aktie zu stützen.
Puma hat neue Kreditlinien über 600 Millionen Euro gesichert, was die Liquidität stärkt. Diese Finanzspritze zeigt das Vertrauen der Banken in das Geschäftsmodell und sichert die Handlungsfähigkeit des Unternehmens.
Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Nike zeigt sich Puma stabil. Diese relative Stärke gibt der Aktie kurzfristig Rückenwind, obwohl Analysten wie RBC vorsichtig bleiben und ein Kursziel von 20 Euro sehen.
Technisch hat sich das Bild verbessert. Der Kurs liegt über dem 50- und 100-Tage-Durchschnitt, was für einen Erholungstrend spricht. Der Relative-Stärke-Index warnt jedoch vor einer Überkauftheit der Aktie.
Die Kombination aus gesicherter Liquidität und Übernahmefantasie bietet Stabilität, reicht aber nicht für eine Trendwende. Entscheidend sind die Quartalszahlen im Februar, die Fortschritte bei Margen und Nachfrage zeigen müssen.