Politiker-Ranking: Weidel verliert an Zustimmung, Klöckner steigt auf
- Alice Weidel verliert im Insa-Ranking an Zustimmung, während die AfD in Umfragen zulegt.
- Julia Klöckner steigt zur beliebtesten Politikerin Deutschlands auf, Boris Pistorius führt das Ranking an.
Die AfD erreicht in Umfragen neue Höhen, doch Parteichefin Alice Weidel verliert an Zustimmung. Im aktuellen Insa-Ranking fällt sie von Platz fünf auf Platz 15 zurück, während Julia Klöckner zur beliebtesten Politikerin Deutschlands aufsteigt.
Weidel kann selbst bei AfD-Anhängern nicht punkten und landet auf dem letzten Platz der Beliebtheitsskala. Der Erfolg der Partei überträgt sich nicht auf ihre bekannteste Vertreterin.
Julia Klöckner gewinnt weiter an Zustimmung und erreicht Platz vier im Ranking. Sie ist die bestplatzierte Frau und wird zur beliebtesten Politikerin Deutschlands erklärt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius führt die Liste an, gefolgt von Hendrik Wüst und Markus Söder. Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht nur Platz 19, während Jens Spahn das Schlusslicht bildet.
AfD-Co-Chef Tino Chrupalla bleibt mit Rang 18 weit hinten. Das Ranking zeigt, dass hohe Parteizustimmung nicht automatisch mit persönlicher Beliebtheit einhergeht.
Zu den Aufsteigern zählen Franziska Brantner und Thorsten Frei, der auf Platz fünf vorrückt. Katherina Reiche von der CDU verliert weiter an Boden.
Die Bewertungen erfolgen auf einer Skala von null bis zehn Punkten. Selbst die Spitzenwerte sind moderat, was auf eine kritische Grundhaltung der Befragten hindeutet.
In der Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 25,5 Prozent stärkste Kraft, knapp vor der Union. Alice Weidel profitiert nicht von diesem Erfolg.
Die Ergebnisse spiegeln die Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung wider. Nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen erschweren die Einordnung.
Für Alice Weidel ist der Trend eindeutig: Während ihre Partei zulegt, verliert sie persönlich an Rückhalt. Julia Klöckner profitiert von ihrer Rolle über Parteigrenzen hinweg.