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Nordex sichert sich Großauftrag von Verbund: Rückenwind für europäische Windenergie

  • Nordex sichert sich langfristigen Rahmenvertrag mit Verbund für bis zu 105 Windturbinen.
  • Der Deal stärkt Nordex' Position in Europa und bietet Planungssicherheit in einem dynamischen Marktumfeld.

Der Windturbinenhersteller Nordex hat einen langfristigen Rahmenvertrag mit dem österreichischen Energiekonzern Verbund abgeschlossen. Bis 2030 sollen bis zu 105 Onshore-Windturbinen geliefert werden, die in sechs europäischen Kernmärkten zum Einsatz kommen.

Der Vertrag deckt etwa die Hälfte der aktuellen Windpark-Pipeline von Verbund ab. Dies verschafft Nordex Planungssicherheit und eine stabile Grundauslastung über mehrere Jahre hinweg.

Die Börse reagierte positiv: Die Nordex-Aktie stieg im Xetra-Handel um rund zwei Prozent auf etwa 32,60 Euro. Der Deal erhöht die Visibilität künftiger Umsätze in einem dynamischen Marktumfeld.

Verbunds Aktie hingegen gab in Wien leicht nach. Dies zeigt, dass der Vertrag vor allem für Nordex von unmittelbarer Bewertungsrelevanz ist.

Verbund plant, bis 2030 rund 25 Prozent seiner Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie zu beziehen. Der Vertrag mit Nordex sichert frühzeitig Produktionskapazitäten in einem von Lieferengpässen geprägten Markt.

Für Nordex ist die Vereinbarung strategisch wichtig: Sie stärkt die Position in Europa, erhöht die Fertigungsauslastung und unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber asiatischen und amerikanischen Herstellern.

Langfristige Lieferverträge gewinnen an Bedeutung, da Europa seine Energieversorgung dekarbonisieren und unabhängiger machen will. Sie bieten Planungssicherheit und reduzieren das Risiko von Investitionsstopps.

Der Deal zwischen Verbund und Nordex ist ein Indikator für den Ausbau der Windkraft in Europa. Für Nordex-Anleger ist dies ein positives Signal – sowohl operativ als auch strategisch.

Quelle: Eulerpool Research Systems