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Milliardendeals im Biotech-Sektor: Sanofi und BMS setzen auf Innovationen von Blueprint und BioNTech

  • Sanofi übernimmt Blueprint Medicines für bis zu 9,5 Milliarden Dollar.
  • Bristol-Myers Squibb sichert sich Anteile an BioNTechs Immuntherapie-Wirkstoff für bis zu 11,1 Milliarden Dollar.

Im Biotech-Sektor sind trotz schwieriger Marktbedingungen weiterhin attraktive Exits möglich. Sanofi übernimmt Blueprint Medicines für bis zu 9,5 Milliarden Dollar, während Bristol-Myers Squibb (BMS) sich Anteile an einem Immuntherapie-Wirkstoff von BioNTech für bis zu 11,1 Milliarden Dollar sichert.

Blueprint bringt mit Ayvakit das einzige zugelassene Medikament zur Behandlung systemischer Mastozytose in die Transaktion ein. Sanofi zahlt zunächst 9,1 Milliarden Dollar in bar, die Summe kann auf 9,5 Milliarden steigen, wenn bestimmte Entwicklungsziele erreicht werden.

BioNTech erhält eine Sofortzahlung von 3,5 Milliarden Dollar für das experimentelle Immuntherapie-Medikament BNT327. Bei erfolgreicher Markteinführung winken weitere 7,6 Milliarden Dollar. Die Bewertung des Wirkstoffs könnte potenziell 22 Milliarden Dollar erreichen.

Beide Deals zielen auf Hot Spots in der Therapieentwicklung ab. Immunonkologie bleibt ein begehrtes Feld. BioNTechs BNT327 kombiniert Immunaktivierung mit Anti-Angiogenese, ein Ansatz, der bereits große Lizenzen ausgelöst hat.

Auf Käuferseite ist der Druck spürbar. BMS steht vor Ablauf mehrerer Patente, Sanofi sucht nach Wachstumsoptionen. Schwache interne Pipelines machen Konzerne extern aktiv, wie die aktuellen Deals zeigen.

Der Nasdaq Biotech Index hat seit Jahresbeginn über zehn Prozent verloren. Diese Deals bieten Anlegern Hoffnung, dass sich klinisches Potenzial mit finanzieller Schlagkraft paart und der Kreislauf zwischen Wagniskapital und Pharmariesen funktioniert.

Quelle: Eulerpool Research Systems