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Microsofts Strategiewechsel: Massive Investitionen in KI trotz Stellenabbau

  • Microsoft plant Stellenabbau von 11.000 bis 22.000 Positionen und investiert über 80 Milliarden US-Dollar in KI.
  • Die Aktie notiert knapp unter dem Jahreshoch, während Analysten unterschiedliche Einschätzungen zur Bewertung haben.

Microsoft plant einen radikalen Konzernumbau. Zwischen 11.000 und 22.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, während über 80 Milliarden US-Dollar in die KI-Infrastruktur fließen. Diese Maßnahmen schaffen ein Spannungsfeld zwischen Wachstumsfantasie und Bewertungsrisiken.

Besonders betroffen sind die Azure-Cloud-Teams, die Gaming-Sparte und der globale Vertrieb. Diese Bereiche werden verschlankt und auf eine „AI-first“-Ausrichtung umgestellt. Die Umsetzung ist für die dritte Januarwoche 2026 geplant.

Der Kapitalmarkt sieht darin eine klare Botschaft: Kosten senken, Margen stabilisieren und finanzielle Spielräume für Investitionen schaffen. Die Investitionen sollen in Rechenzentren, spezialisierte Chips und KI-Plattformen fließen.

Auf der CES 2026 in Las Vegas zeigt Microsoft seine technologische Stärke. Der AFEELA Prototype 2026 von Sony und Honda nutzt den Microsoft Azure OpenAI Service, was die Bedeutung der KI-Infrastruktur unterstreicht.

Die Aktie schloss zuletzt bei 478 US-Dollar, knapp unter dem 52-Wochen-Hoch. Der Markt honoriert die KI-Strategie, blendet Risiken jedoch nicht vollständig aus.

Wedbush sieht Microsoft als „Top-AI-Pick für 2026“ mit einem Kursziel von 625 US-Dollar. Trefis hingegen stuft die Aktie als teuer ein und sieht begrenztes Aufwärtspotenzial.

Die nächsten Wochen sind entscheidend für Anleger. Die Quartalszahlen Anfang Februar 2026 werden zeigen, ob der Sparkurs und die Investitionen sich in Margen und Wachstum niederschlagen.

Quelle: Eulerpool Research Systems