Die amerikanischen Verbraucher zeigen sich unbeeindruckt von Konjunktursorgen und hohen Zinsen – und das spielt Mastercard in die Karten. Der Kreditkartenriese profitiert weiter von kräftigen Ausgaben an den Kassen und Online-Shops. Im dritten Quartal legten Umsatz und Gewinn deutlich zu, die Erwartungen der Analysten wurden erneut übertroffen.
Der Kreditkartenanbieter Mastercard hat im dritten Quartal erneut von der robusten Konsumlaune profitiert und die Prognosen der Analysten übertroffen. Der bereinigte Gewinn lag bei 4,38 US-Dollar je Aktie, verglichen mit erwarteten 4,32 Dollar. Der Nettoumsatz stieg um 17 Prozent auf 8,6 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Die Zahlen deuten darauf hin, dass Verbraucher trotz höherer Preise und Zinsen weiterhin kräftig Geld ausgeben – ein positives Signal für die Wirtschaft. Analysten sehen die Ergebnisse als Beleg dafür, dass der private Konsum, vor allem in den USA, stabiler bleibt als befürchtet.
Auch der Wettbewerber Visa hatte in dieser Woche bessere Zahlen als erwartet vorgelegt. Gemeinsam senden die beiden Kreditkartenriesen damit ein klares Signal an die Märkte: Der globale Zahlungsverkehr läuft weiterhin auf Hochtouren.



