KI-Boom: Blase oder Beginn eines neuen Wachstumszyklus?
- Experten sind uneinig, ob der KI-Boom eine Blase oder ein nachhaltiger Wachstumszyklus ist.
- Der Mangel an Ressourcen könnte eine unkontrollierte Überinvestition verhindern, während KI-Start-ups schnell wachsen.
Die Diskussion um eine mögliche Blase im Bereich Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig. Während einige Experten vor einem Crash warnen, sehen andere den Beginn eines nachhaltigen Wachstumszyklus.
Hedgefonds-Manager wie Michael Burry und Howard Marks äußern Bedenken über eine Überinvestition in KI. Sie befürchten, dass viele Investitionen in Infrastruktur und Technologie sich nicht auszahlen könnten.
Dries Dury von DPAM hält die Blasen-These für zu einfach. Er vergleicht die aktuelle Situation mit der Entwicklung von Unternehmen wie Netflix und Spotify, deren Umsätze erst später die Investitionen übertrafen.
Typische Blasen sind durch Überangebot gekennzeichnet. In der KI-Industrie herrscht jedoch ein Mangel an Hochleistungsprozessoren und moderner Infrastruktur, was eine unkontrollierte Überinvestition bremst.
Dury betont, dass der Fokus oft auf großen US-Technologiekonzernen liegt, während KI-Start-ups schneller wachsen und hohe Umsätze erzielen.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte: Der KI-Boom wird die Wirtschaft verändern, aber auch Verluste und Firmenpleiten mit sich bringen.
Bret Taylor von OpenAI fasst zusammen: KI wird transformieren, aber viele werden Geld verlieren. Der Übergang könnte lang und holprig sein, ohne dass alle heutigen Unternehmen überleben.