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Job-Hugging: Die stille Krise am Arbeitsmarkt

  • Job-Hugging: Arbeitnehmer bleiben aus Angst in unzufriedenen Jobs.
  • Führungskräfte müssen Job-Hugger erkennen und motivieren.

Die Unsicherheit am Arbeitsmarkt führt zu einem neuen Phänomen: Job-Hugging. Viele Arbeitnehmer bleiben in unbefriedigenden Jobs aus Angst, keine besseren Alternativen zu finden.

Stellenabbau bei großen Unternehmen und steigende Lebenshaltungskosten verstärken diesen Trend. Eine IAB-Analyse zeigt, dass die Wechselbereitschaft seit der Pandemie gesunken ist, besonders bei der Generation Z.

Hans Rusinek von der Universität St. Gallen warnt vor den Gefahren eines Teams voller Job-Hugger: Erschöpfung, fehlende Innovation und das Phänomen des „Quiet Cracking“ drohen.

Die gesundheitlichen Folgen sind erheblich: Jobfrust führt zu Schlafproblemen und Depressionen. Karriereberater empfehlen, spätestens nach fünf Jahren über einen Jobwechsel nachzudenken.

Führungskräfte sollten Job-Hugger erkennen und motivieren. Offene Gespräche, neue Perspektiven und Weiterbildungen können helfen, den Stillstand zu durchbrechen und die Motivation zu steigern.

Quelle: Eulerpool Research Systems