Die Papiere von IonQ legen kräftig zu, nachdem das Unternehmen eine Absichtserklärung mit dem US-Energieministerium unterzeichnet hat. Ziel: den Einsatz von Quantentechnologien im Weltall voranzutreiben.
IonQ, einer der führenden Quantencomputing-Spezialisten, kooperiert künftig mit dem US-Energieministerium im Rahmen der Initiative „Quantum-in-Space“. Das Unternehmen soll quantensichere Kommunikation über Satellitenplattformen demonstrieren und weitere Anwendungen wie Navigation, Zeitsynchronisation und Quantensensorik erproben.
Die Aktie reagierte prompt: Am Mittwoch legte sie an der NYSE 5,1 % auf 65,44 US-Dollar zu, am Donnerstag stieg sie vorbörslich zeitweise um weitere 6,2 % auf 69,52 US-Dollar. Auf Zwölfmonatssicht hat das Papier bereits über 740 % zugelegt.
IonQ-CEO Niccolo de Masi betonte, dass die Partnerschaft die Rolle der USA in den Bereichen Weltrauminnovation und Cybersicherheit stärke. Grundlage der Vereinbarung sind die Übernahmen von Qubitekk (Quantenvernetzung) und Capella (Weltraumtechnologie). Damit ist IonQ aktuell der einzige US-Anbieter kommerzieller Quantenvernetzungssysteme.
Für Anleger bestätigt sich damit: IonQ bleibt einer der spannendsten Titel im globalen Quantenrennen.



