Intel: Starke Quartalszahlen, aber vorsichtiger Ausblick belastet Aktie
- Intel übertrifft Gewinnschätzungen, Aktie fällt nach vorsichtigem Ausblick.
- Lieferengpässe und niedrige Lagerbestände belasten Wachstumsperspektiven.
Intel hat im letzten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Boom bei Rechenzentren und die Nachfrage nach Server-Prozessoren trieben den Gewinn. Dennoch fiel die Aktie nachbörslich, da das Management einen vorsichtigen Ausblick für das laufende Quartal gab.
Konzernchef David Zinsner nannte Engpässe bei Rohstoffen und Komponenten als Grund. Die Vorräte werden im ersten Quartal auf den niedrigsten Stand fallen. Intel erwartet einen Umsatz von 11,7 bis 12,7 Milliarden Dollar und ein Break-even-Ergebnis.
Die Nachfrage bleibt robust, getrieben durch den weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Intel profitiert, muss aber Marktanteile von Nvidia und AMD zurückgewinnen. Im vierten Quartal sanken die Erlöse um vier Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar, der Gewinn stieg um 15 Prozent.
Das Ergebnis von 0,15 Dollar je Aktie übertraf die Erwartungen fast doppelt. Die Zahlen zeigen Intels operative Stabilität und den Nutzen des KI-Booms. Der vorsichtige Ausblick verdeutlicht jedoch die fragilen Erholungsbedingungen. Lieferkettenprobleme und knappe Lagerbestände könnten das Wachstum kurzfristig bremsen.