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Citigroup setzt Stellenabbau fort: Fokus auf obere Managementebenen

  • Citigroup plant weitere Stellenstreichungen im oberen Management als Teil des Transformationsprogramms.
  • Die Citi-Aktie stieg 2025 um 66 Prozent, während der Konzern eigene Aktien im Wert von über 13 Milliarden Dollar zurückkaufte.

Citigroup plant im März eine weitere Runde von Stellenstreichungen, die vor allem das obere Management betreffen. Diese Maßnahme folgt auf die Kürzung von 1.000 Arbeitsplätzen im Januar und ist Teil des Transformationsprogramms von CEO Jane Fraser.

Die neuen Einschnitte werden nach der Auszahlung der Boni bekanntgegeben. Einige Führungskräfte haben bereits interne Wechsel angestoßen, um sich neu zu positionieren. Ziel der Umstrukturierung ist es, Kosten zu senken und die Profitabilität im Vergleich zu Wettbewerbern zu steigern.

Finanzvorstand Mark Mason erklärte, dass die Mitarbeiterzahl von 240.000 im Jahr 2022 auf 226.000 Ende 2025 schrumpfen soll. Im vergangenen Jahr fielen 800 Millionen Dollar an Abfindungs- und Restrukturierungskosten an.

Der regulatorische Druck auf Citigroup hat sich zuletzt entspannt, doch das Management hält am Sparkurs fest. Die aktuellen Kürzungen erfolgen diskreter als die großen Abbaurunden der Jahre 2023 und 2024.

Frasers Strategie wird an den Finanzmärkten positiv aufgenommen. Die Citi-Aktie stieg 2025 um 66 Prozent und übertraf damit die großen US-Banken. Zudem kaufte der Konzern eigene Aktien im Wert von über 13 Milliarden Dollar zurück.

Der Umbau von Citigroup ist noch nicht abgeschlossen. Die Hierarchien werden weiter abgebaut, und auch gut bezahlte Führungspositionen stehen nicht mehr unter Bestandsschutz.

Quelle: Eulerpool Research Systems