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Hoffnung auf Fortschritte im Ukraine-Konflikt nach Treffen zwischen Trump und Selenskyj

  • Trump und Selenskyj treffen sich in Florida, um Fortschritte im Ukraine-Konflikt zu erzielen.
  • Optimistische Signale aus Washington und Moskau, aber ungelöste Territorialfragen bleiben ein Hindernis.

Nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida gibt es vorsichtige Hoffnung auf Fortschritte im Ukraine-Konflikt. Optimistische Signale aus Washington und Moskau deuten auf eine Beschleunigung des diplomatischen Prozesses hin.

Trump bezeichnete das Treffen als „grandios“ und berichtete von einem „exzellenten Telefongespräch“ mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Laut Trump seien „95 Prozent der offenen Fragen“ geklärt.

Selenskyj äußerte sich zurückhaltender, sprach jedoch von substanziellen Fortschritten. 90 Prozent des US-Friedensplans seien ausgehandelt, inklusive vollständiger Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine.

Trump plant ein weiteres Telefonat mit Putin, um über die Ergebnisse des Treffens zu informieren. Ein konkreter Zeitpunkt wurde nicht genannt, aber ein baldiges Gespräch gilt als wahrscheinlich.

In Moskau wird die direkte Kommunikation zwischen Kreml und Weißem Haus als entscheidend betrachtet. Russische Politiker betonen, dass eine Lösung primär zwischen Russland und den USA gefunden werden müsse.

Vor einem möglichen Gipfelabschluss stehen Verhandlungen auf Arbeitsebene an. Geplante Gespräche der USA mit Russland und der Ukraine sollen in den kommenden Wochen stattfinden.

Eine amerikanisch-russische Arbeitsgruppe wird gebildet. Auf russischer Seite spielt Kirill Dmitrijew eine zentrale Rolle, für die USA sind Steve Witkoff, Marco Rubio und Pete Hegseth vorgesehen.

Selenskyj stellte ein weiteres Treffen mit Trump im Januar in Aussicht, an dem auch europäische Partner teilnehmen könnten. Frankreichs Präsident Macron kündigte ein Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris an.

Konkrete Grenz- oder Gebietsfragen bleiben offen. Russland fordert die Kontrolle über Donezk, während die Ukraine Gebietsabtretungen ablehnt. Eine demilitarisierte Zone wird diskutiert, sofern Russland seine Truppen zurückzieht.

Nach dem Treffen von Trump und Selenskyj ist Bewegung in den Verhandlungsprozess gekommen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob aus diplomatischem Optimismus belastbare Vereinbarungen entstehen.

Quelle: Eulerpool Research Systems