Handelskonflikt zwischen USA und China: Trump wirft China Vertragsbruch vor
- Trump beschuldigt China des Vertragsbruchs und droht mit Zöllen.
- Verhandlungen über kritische Mineralien stocken, China weist Vorwürfe zurück.
Die Handelsgespräche zwischen den USA und China sind erneut ins Stocken geraten. US-Präsident Donald Trump beschuldigt China, ein in Genf vereinbartes Abkommen gebrochen zu haben. Er droht mit Zöllen, nennt jedoch keine konkreten Maßnahmen.
Ein zentrales Thema des Konflikts sind kritische Mineralien, insbesondere Seltene Erden. Diese sind für die US-Industrie essenziell. China hatte zugesagt, Exportbeschränkungen zurückzunehmen, doch die Umsetzung verzögert sich. Exportlizenzen werden nur schleppend vergeben, was die USA als inakzeptabel betrachten.
Der in Genf ausgehandelte Deal sah eine Aussetzung von Zöllen für 90 Tage vor, um Zeit für eine dauerhafte Lösung zu gewinnen. Trump behauptet, er habe damit eine wirtschaftliche Katastrophe in China abwenden wollen.
China weist die Vorwürfe zurück und beschuldigt die USA, Exportkontrollen im Technologiesektor willkürlich zu missbrauchen. Peking fordert Washington auf, diskriminierende Maßnahmen zu beenden und den Genfer Konsens einzuhalten.
US-Finanzminister Scott Bessent räumte ein, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten sind. Eine Einigung sei wohl nur über ein direktes Treffen zwischen Trump und Xi zu erzielen, dessen Zustandekommen jedoch ungewiss ist.