Der Telekommunikationsdienstleister freenet AG hat sein im Juni gestartetes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das Programm bereits am Dienstag beendet – und damit deutlich vor der vollständigen Ausschöpfung des vorgesehenen Volumens.
Ursprünglich hatte freenet ein Rückkaufvolumen von bis zu 100 Millionen Euro angekündigt. Tatsächlich investierte der Konzern insgesamt rund 60 Millionen Euro. Im Rahmen des Rückkaufprogramms 2025 erwarb freenet 2.166.964 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 27,69 Euro je Aktie.
Die zurückgekauften Aktien entsprechen einem Anteil von rund 1,82 Prozent des Grundkapitals. Gründe für den vorzeitigen Abschluss nannte das Unternehmen nicht. Rückkaufprogramme dienen in der Regel dazu, überschüssige Liquidität an die Aktionäre zurückzugeben und können zugleich das Ergebnis je Aktie stützen.
Mit dem abgeschlossenen Rückkauf unterstreicht freenet seine Kapitaldisziplin, verzichtet jedoch bewusst darauf, den ursprünglich vorgesehenen Maximalrahmen voll auszunutzen. Für Anleger bleibt damit offen, ob das Unternehmen künftig erneut auf Aktienrückkäufe oder verstärkt auf andere Formen der Kapitalverwendung setzt.




