Freenet AG schließt Aktienrückkaufprogramm vorzeitig ab
- Freenet AG schließt Aktienrückkaufprogramm vorzeitig ab, investiert 60 Millionen Euro.
- Rückkauf umfasst 2.166.964 Aktien, entspricht 1,82% des Grundkapitals.
Der Telekommunikationsdienstleister freenet AG hat sein im Juni gestartetes Aktienrückkaufprogramm vorzeitig abgeschlossen. Das Unternehmen investierte rund 60 Millionen Euro, obwohl ursprünglich ein Volumen von bis zu 100 Millionen Euro geplant war.
Im Rahmen des Programms erwarb freenet 2.166.964 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 27,69 Euro je Aktie. Diese Aktien entsprechen etwa 1,82 Prozent des Grundkapitals.
Freenet nannte keine Gründe für den vorzeitigen Abschluss. Rückkaufprogramme dienen oft dazu, überschüssige Liquidität an Aktionäre zurückzugeben und das Ergebnis je Aktie zu stützen.
Mit dem Abschluss des Rückkaufs zeigt freenet Kapitaldisziplin, nutzt jedoch nicht den maximalen Rahmen aus. Anleger fragen sich, ob das Unternehmen künftig erneut auf Rückkäufe oder andere Kapitalverwendungen setzt.