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EU bereitet Gegenzölle auf US-Waren im Grönland-Konflikt vor

  • Die EU plant Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 93 Milliarden Euro als Reaktion auf Trumps Drohungen.
  • Ein Sondergipfel soll eine koordinierte europäische Antwort auf den Grönland-Konflikt entwickeln.

Die EU zeigt sich geschlossen und entschlossen im Konflikt um Grönland. US-Präsident Trump droht mit Strafzöllen auf europäische Exporte, da einige Länder seine Besitzansprüche auf Grönland ablehnen.

EU-Ratspräsident António Costa plant einen Sondergipfel, um eine koordinierte Antwort auf Trumps Zollpolitik zu entwickeln. Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro könnten bald in Kraft treten.

Diese Maßnahmen betreffen US-Produkte wie Bourbon, Flugzeugteile und Sojabohnen. Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA steht auf der Kippe, da das Europäische Parlament die Ratifizierung verschoben hat.

Deutschland, Dänemark und andere Länder warnen vor einer gefährlichen Abwärtsspirale. Sie betonen ihre Entschlossenheit, die eigene Souveränität zu verteidigen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, dass Europa geeint und entschlossen reagieren wird. Zwang und wirtschaftliche Erpressung seien mit den Grundprinzipien der Partnerschaft unvereinbar.

Der Konflikt betrifft auch die Sicherheit Europas, da Grönland zu Dänemark und damit zur NATO gehört. Eine multinationale NATO-Mission auf Grönland sendet ein klares Signal der Verteidigungsbereitschaft.

Brüssel setzt weiterhin auf Dialog, bereitet jedoch massive Gegenzölle vor. Sollte Washington seine Drohungen umsetzen, ist Europa bereit, wirtschaftlich zurückzuschlagen.

Der kommende Sondergipfel wird entscheidend sein. Er könnte den transatlantischen Konflikt eskalieren lassen oder eine diplomatische Lösung ermöglichen. Für Europa geht es um mehr als Handelszahlen: Es geht um Souveränität und die Zukunft der westlichen Allianz.

Quelle: Eulerpool Research Systems