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Donald Trump kehrt mit überraschendem Wahlsieg ins Weiße Haus zurück

Quelle: eulerpool

Donald Trump sichert sich einen überraschenden Wahlsieg gegen Kamala Harris und kehrt mit seiner America First-Agenda ins Weiße Haus zurück.

Donald Trump hat Kamala Harris in der US-Präsidentschaftswahl besiegt und markiert damit ein überraschendes Comeback, das die amerikanische Demokratie, internationale Allianzen und die globalen Märkte in eine Phase erheblicher Umwälzungen führen dürfte. Mit seiner "America First"-Agenda steht der 78-Jährige bereit, die USA erneut fundamental zu verändern.

Trumps Wahlsieg erfolgte in einem hitzigen Rennen, das von Attentatsversuchen und einer späten Kandidatenänderung bei den Demokraten geprägt war, nachdem Präsident Joe Biden auf eine Wiederwahl verzichtete. Trump gewann in 48 der 50 US-Bundesstaaten und setzte sich auch in den traditionell demokratischen Staaten des Mittleren Westens durch. Sein Sieg in Wisconsin sicherte ihm laut Associated Press die erforderliche Mehrheit im Wahlkollegium, und erstmals seit 2004 liegt ein Republikaner auf Kurs, die Popular Vote zu gewinnen.

Trump versprach in seiner Siegesrede im Mar-a-Lago-Resort ein “goldenes Zeitalter” und sprach von einem “beispiellosen und mächtigen Mandat”. Die Republikaner sicherten sich zugleich die Kontrolle über den US-Senat und voraussichtlich auch über das Repräsentantenhaus, was Trump erheblichen Spielraum für seine radikalen Vorhaben bieten wird.

Finanzmärkte reagierten mit einem deutlichen Kursanstieg: Der Dollar legte um 1,6 Prozent zu, während der S&P 500 und der Nasdaq Composite um über zwei Prozent stiegen. Internationale Reaktionen folgten prompt. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu lobte Trumps Sieg als “größtes Comeback der Geschichte”, während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Sir Keir Starmer ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisierten.

Trumps Rückkehr wird von seiner früheren autoritären Neigung begleitet, wie ehemalige Kabinettsmitglieder mehrfach warnten. Der ehemalige Stabschef John Kelly beschrieb Trump als jemanden, der die “allgemeine Definition eines Faschisten” erfülle. Im Inland hat Trump weitreichende Steuerkürzungen und Massenabschiebungen angekündigt und möchte politische Gegner zur Rechenschaft ziehen. International werden Handelspartner mit höheren Zöllen rechnen müssen, und die NATO-Alliierten könnten zunehmend belastete Beziehungen erwarten.

Trump plant zudem, die Konflikte im Nahen Osten entschlossen anzugehen und eine härtere Linie gegenüber Iran einzuschlagen. In der Ukraine-Krise hat Trump klargemacht, dass er den Druck auf die Ukraine erhöhen will, um eine Einigung mit Russland zu erzielen, eine Strategie, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte.

Der Wahlsieg könnte Trump auch vor rechtlichen Konsequenzen schützen: Als erster Ex-Präsident war er dieses Jahr strafrechtlich verurteilt worden und sieht sich weiteren Verfahren gegenüber. Zurück im Amt, könnte er Einfluss auf das Justizministerium nehmen und die Bundesanklagen gegen sich entschärfen.

Mit einer Partei, die mehrheitlich hinter ihm steht und in der viele Kritiker der traditionellen republikanischen Elite ihre Sitze verloren haben, wird Trump voraussichtlich die volle Unterstützung für seine politische Agenda erhalten.