Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin Venezuelas ernannt: Politische Krise spitzt sich zu
- Delcy Rodríguez wurde zur Interimspräsidentin Venezuelas ernannt, nachdem Nicolás Maduro von den USA festgenommen wurde.
- Die politische Lage bleibt instabil, und internationale Reaktionen könnten die Situation weiter verschärfen.
Nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA hat der Oberste Gerichtshof Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt. Diese Entscheidung verschärft die politische Krise im Land.
Das Gericht reagierte auf das Machtvakuum nach Maduros Festnahme. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit des Staates zu sichern und die verfassungsmäßige Ordnung aufrechtzuerhalten.
Rodríguez forderte die sofortige Freilassung Maduros und seiner Frau. Sie bezeichnete die Festnahme als schwere Verletzung der venezolanischen Souveränität.
In ihrer ersten Stellungnahme kündigte Rodríguez Widerstand gegen den US-Militäreinsatz an. Venezuela werde sich nicht unterwerfen und nicht zur Kolonie eines Imperiums werden.
Rodríguez' konfrontativer Kurs ist bekannt. Beobachter erwarten keine schnelle Deeskalation der Lage.
Die 56-jährige Juristin gehört seit Jahren zum inneren Machtzirkel Maduros. Als Außenministerin prägte sie den scharfen Kurs gegen die USA.
Rodríguez ist tief im Machtgefüge verankert. Ihre Ernennung wird von der Opposition als Machtsicherung des bestehenden Systems gewertet.
Die institutionelle Kontinuität ist formell gewahrt, doch die politische Lage bleibt instabil. Internationale Reaktionen könnten die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation weiter verschärfen.
Ob Rodríguez dauerhaft an der Macht bleibt, hängt vom Verlauf der internationalen Auseinandersetzung ab.