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Dekabank-Chefvolkswirt warnt vor Risiken im Technologiesektor und geopolitischen Spannungen für 2026

  • Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater warnt vor Risiken im Technologiesektor und geopolitischen Spannungen für 2026.
  • Strukturelle Veränderungen im Finanzsektor und politische Einflussnahme könnten die Stabilität der Kapitalmärkte bedrohen.

Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, sieht 2026 mehrere Risiken für die Kapitalmärkte. Trotz eines positiven wirtschaftlichen Ausblicks könnten systemische Gefahren die Stabilität bedrohen.

Der Technologiesektor, insbesondere die KI-Investitionswelle, birgt laut Kater Risiken. Sollten Geschäftsmodelle weniger tragfähig sein als angenommen, könnten selbst stabile Märkte empfindlich reagieren.

Politische Einflussnahme auf den Welthandel stellt ein weiteres Risiko dar. Die USA nutzen ihre Position, um durch Zölle Vorteile zu erlangen, was langfristige Folgen für Handel und Wachstum haben könnte.

Strukturelle Veränderungen im Finanzsektor, wie das Wachstum von Private-Credit-Strukturen und intransparenten Finanzierungsmodellen im Kryptosektor, könnten bei unkontrollierter Ausbreitung den Bankensektor belasten.

Ein paradoxes Risiko sieht Kater im guten Zustand der US-Wirtschaft. Unerwartet starke Konjunktur könnte zu steigenden Zinsen führen, was Spannungen im Finanzsystem erzeugen würde.

Für Anleger sind viele Risiken bekannt und eingepreist. Gefährlich könnten jedoch unterschätzte Entwicklungen oder positive Überraschungen werden, die das größte Krisenpotenzial bergen.

Quelle: Eulerpool Research Systems