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CNBC DACH: Neuer Wirtschaftssender für den deutschsprachigen Raum startet 2027

  • CNBC DACH startet 2027 als neuer Wirtschaftssender für den deutschsprachigen Raum.
  • Der Sender zielt auf eine enge Verzahnung mit dem globalen CNBC-Netzwerk ab.

Anfang 2027 startet mit CNBC DACH ein neuer, deutschsprachiger Wirtschaftssender. Prominente Unternehmer und Medienmanager stehen hinter dem Projekt, das eine seriöse, unabhängige und international vernetzte Wirtschaftsberichterstattung für Deutschland, Österreich und die Schweiz bieten soll.

Zu den Mitgesellschaftern zählt Alexander Schütz, Gründer des österreichischen Asset Managers C-Quadrat Investment. Schütz hat das Unternehmen zu einem der bekanntesten Vermögensverwalter Österreichs entwickelt, mit Schwerpunkten auf Pensionsfonds und alternativen Anlagen.

Auch Benjamin Lakatos, Gründer des Schweizer Energieunternehmens MET Group, ist beteiligt. Der Konzern erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 18 Milliarden Euro. Lakatos engagiert sich nun als Investor in dem Medienprojekt.

Die Redaktion von CNBC DACH wird dezentral organisiert und arbeitet aus Frankfurt, Berlin, München, Zürich und Wien. Damit deckt der Sender große Finanzplätze und politische Entscheidungszentren im deutschsprachigen Raum ab.

Geplant ist eine enge Verzahnung mit dem globalen CNBC-Netzwerk, bekannt für seine Börsenberichterstattung. Ziel ist es, internationale Finanz- und Konjunkturthemen aus einer DACH-Perspektive aufzubereiten.

Die Geschäftsführung übernimmt Rusmir Nefic, der zuvor am Aufbau von CNN, Bloomberg und Euronews beteiligt war. Auf LinkedIn bezeichnet er CNBC DACH als die „viertgrößte Mediaplattform“, die er entwickelt hat.

Der Sender positioniert sich im Premiumsegment mit Fokus auf Kapitalmärkte, Unternehmensberichterstattung, Geldpolitik und geopolitische Risiken. CNBC DACH tritt in den umkämpften Markt für Wirtschaftsnachrichten ein, dominiert von Handelsblatt, Wirtschaftswoche, n-tv und Bloomberg TV.

Ob sich CNBC DACH im deutschsprachigen Medienmarkt etablieren kann, hängt davon ab, ob es gelingt, die internationale Marke mit lokal relevantem Journalismus zu verbinden und eine Lücke zwischen globalem Finanzfernsehen und nationaler Wirtschaftsberichterstattung zu schließen.

Quelle: Eulerpool Research Systems