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China verschärft Handelskonflikt: Gegenzölle auf 84 Prozent erhöht, US-Firmen blockiert

  • China erhöht Gegenzölle auf 84 Prozent als Reaktion auf US-Maßnahmen.
  • Zwölf US-Firmen stehen vor neuen Exportkontrollen, sechs werden vom Markt ausgeschlossen.

China hat als Reaktion auf US-Sonderzölle von 50 Prozent seine Gegenzölle auf 84 Prozent erhöht. Diese Maßnahmen treten am Donnerstag in Kraft und betreffen fast alle US-Importe.

Zusätzlich stehen zwölf US-Unternehmen vor neuen Exportkontrollen. Sechs dieser Firmen werden als „nicht-verlässliche Organisationen“ eingestuft und vom chinesischen Markt ausgeschlossen.

Die Eskalation folgt auf Trumps jüngste Zollerhöhungen auf chinesische Produkte, die nun 104 Prozent erreichen. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China erreicht damit einen neuen Tiefpunkt.

Trump rechtfertigt die Zollerhöhungen mit dem Ziel, Handelsungleichgewichte zu beseitigen und die industrielle Produktion in die USA zurückzuholen. Doch die chinesische Reaktion zeigt die Risiken dieser Strategie.

Größere US-Technologieanbieter sind von den chinesischen Exportkontrollen betroffen. Der Zugang zum chinesischen Markt war bisher entscheidend für ihr Wachstum und ihre Margen.

Trumps Zollpolitik betrifft nicht nur China, sondern auch Importe aus der EU und anderen Ländern mit Abgabensätzen von bis zu 20 Prozent. Die globalen Finanzmärkte fürchten eine neue Phase protektionistischer Unberechenbarkeit.

Quelle: Eulerpool Research Systems