BMW wagt stilistischen Neustart mit der 'Neuen Klasse'
- BMW plant mit der 'Neuen Klasse' einen stilistischen Neuanfang, der über Designfragen hinausgeht.
- Der Erfolg des neuen Designs ist entscheidend für BMWs Zukunft, besonders im wettbewerbsintensiven chinesischen Markt.
BMW polarisiert mit seinem Design, das kommerziell erfolgreich, aber ästhetisch umstritten ist. Mit der 'Neuen Klasse' plant BMW einen stilistischen Neuanfang, der über Designfragen hinausgeht.
Der BMW XM steht im Zentrum der Debatte. Das große SUV wird als provokant wahrgenommen, während BMW es als extravagantes Statement beschreibt. Chefdesigner Adrian van Hooydonk sieht Schönheit als subjektiv an.
Van Hooydonk prägt seit über 15 Jahren das BMW-Design. Mit 61 Jahren steht er vor seiner letzten großen Aufgabe: BMWs Design neu auszurichten.
Die 'Neue Klasse' soll technisch und gestalterisch einen Bruch vollziehen. Die Zukunft der Marke hängt von dieser Designentscheidung ab.
Auf der IAA in München präsentierte BMW den neuen iX3. Auffällig sind die geschrumpften 'Nieren', die sich an historische BMW-Formen orientieren.
Die Inspiration stammt aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Der kommende elektrische 3er, der neue i3, wird diese Designsprache fortführen.
Die neue Designsprache entstand in Zusammenarbeit mit BMW Designworks. Ziel war es, das Auto als ruhige, klare Basis zu gestalten.
Größere Fenster und mehr Licht im Innenraum sollen das Fahrzeug zurückhaltend wirken lassen. Die Individualisierung erfolgt digital.
Designexperten sehen den Stilwechsel als konsistent mit der BMW-DNA. Der iX3 sei anders als frühere Modelle und dadurch glaubwürdig.
Branchenberater sehen in der 'Neuen Klasse' einen großen Wurf. BMW setze Maßstäbe im Design und technologisch.
Der Erfolg des neuen Designs ist entscheidend. BMWs Autogeschäftsergebnis sank um 15 Prozent, die Jahresprognose wurde gesenkt.
Design ist nach Zuverlässigkeit das wichtigste Kaufkriterium. Für BMW ist der Balanceakt zwischen Erneuerung und Wiedererkennbarkeit entscheidend.
Besonders wichtig ist der Erfolg in China. BMW plant dort eigene Versionen mit längerem Radstand.
Designberater sehen Chancen in China. Der iX3 sei vertraut, aber markant genug, um sich abzuheben.
BMW nennt keine Vorbestellungszahlen, doch die Nachfrage übertrifft die Erwartungen. In Deutschland gingen 3000 Bestellungen ein.
Analysten bewerten das Modell positiv. Gelobt werden das Design und die digitalen Funktionen.
Ob BMW mit dem neuen Design Kunden verliert, bleibt abzuwarten. Van Hooydonk sieht darin kein Risiko.
BMW will sich nicht von provokanten Modellen verabschieden. Fans des XM dürfen hoffen, dass es weiterhin expressive Fahrzeuge geben wird.