Skip to content

Apple reduziert Produktion und Marketing für Vision Pro wegen schwacher Nachfrage

  • Apple reduziert Produktion und Marketing für Vision Pro wegen schwacher Nachfrage.
  • Meta dominiert den VR-Markt mit 80 Prozent Marktanteil.

Apple hat die Produktion und das Marketingbudget für seine Mixed-Reality-Brille Vision Pro drastisch reduziert. Seit dem Marktstart 2024 wurden weltweit nur etwa 390.000 Einheiten verkauft. Offizielle Verkaufszahlen gibt es nicht.

Der Fertigungspartner Luxshare stellte die Produktion bereits Anfang letzten Jahres ein. Apple hat nun auch die eigene Fertigung gedrosselt und das Werbebudget in wichtigen Märkten um über 95 Prozent gekürzt.

Das Weihnachtsquartal war besonders enttäuschend, mit nur rund 45.000 ausgelieferten Geräten. Im Vergleich zu iPhone, iPad oder Mac ist das VR-Geschäft unbedeutend.

Die Vision Pro ist in 13 Ländern erhältlich, aber eine weitere Expansion blieb 2025 aus. Der hohe Einstiegspreis von 3.699 Euro in Deutschland schränkt den Käuferkreis ein.

Analysten kritisieren den hohen Preis, das sperrige Design, das hohe Gewicht und den eingeschränkten Tragekomfort. Auch die kurze Akkulaufzeit und die begrenzte App-Auswahl sind problematisch.

Eine überarbeitete Version mit besserem Chip und Batterie wurde im Oktober vorgestellt, konnte die Nachfrage aber nicht beleben. Marktbeobachter erwarten eine günstigere Variante.

Meta dominiert den VR-Markt mit einem Anteil von 80 Prozent. Der niedrigere Preis und das breitere App-Angebot verschaffen Meta einen Vorteil.

Apple muss entscheiden, ob das VR-Geschäft langfristig relevant wird oder die Vision Pro ein kommerziell begrenztes Experiment bleibt.

Quelle: Eulerpool Research Systems