Skip to content

Adobe unter Druck: KI-Konkurrenz bedroht Marktstellung

  • Goldman Sachs stuft Adobe herab, Kursziel bei 290 US-Dollar.
  • KI-Konkurrenz wie Canva und Figma bedroht Adobes Marktstellung.

Adobe, lange Marktführer für Kreativlösungen, steht unter Druck. Goldman Sachs hat die Aktie herabgestuft, was Sorgen über Adobes technologische Vormachtstellung im KI-Zeitalter offenbart.

Goldman Sachs bewertet Adobe erstmals negativ. Das Kursziel von 290 US-Dollar deutet auf weiteres Abwärtspotenzial hin. Analysten kritisieren, dass der Markt die Dynamik neuer KI-nativer Wettbewerber unterschätzt.

Plattformen wie Canva und Figma drängen mit cloudbasierten Tools in Adobes Domänen. Diese Anbieter sind agiler und näher an den Bedürfnissen der neuen Nutzer-Generation.

Auch Oppenheimer hat die Bewertung gesenkt. Institutionelle Anleger reduzieren ihre Positionen, was auf ein kritisches Chancen-Risiko-Profil hinweist.

Adobe übertraf mit einem Quartalsumsatz von über sechs Milliarden Dollar die Erwartungen. Doch der Ausblick für 2026 überzeugt nicht.

Im Fokus steht, ob Adobes KI-Strategie steigende Margen und Preissetzungsmacht bringt. Das Modell „Firefly“ wird als notwendig, aber nicht als Wachstumstreiber gesehen.

Charttechnisch ist die Lage angespannt. Ein Rutsch unter 300 US-Dollar könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.

Adobe wird nicht mehr als klarer KI-Profiteur gesehen, sondern als etablierter Player, der sich gegen schnell wachsende Herausforderer behaupten muss.

Für eine Trendwende braucht es mehr als solide Zahlen. Das Management muss zeigen, dass KI neue Umsatzquellen erschließt, sonst droht eine Neubewertung.

Quelle: Eulerpool Research Systems