Wirtschaftsverbände fordern tiefgreifende Reformen von CDU und SPD
- 100 Wirtschaftsverbände fordern umfassende Reformen von CDU und SPD.
- Kritik an Steuerpolitik, Sozialsystemen, Bürokratieabbau und Strompreisentlastung.
Ein Zusammenschluss von 100 Wirtschaftsverbänden fordert von CDU und SPD umfassende Strukturreformen. Die bisherigen Koalitionsverhandlungen werden als unzureichend kritisiert, da sie die wirtschaftlichen Herausforderungen nicht ausreichend adressieren.
Die Unterstützung durch die großen Spitzenverbände BDI, BDA, DIHK und ZDH unterstreicht die Dringlichkeit. Die Verhandlungen in Berlin müssen die wirtschaftspolitischen Spielräume der Union berücksichtigen.
Im Fokus der Kritik stehen vier Bereiche: Steuerpolitik, Sozialsysteme, Bürokratieabbau und Strompreisentlastung. Die Verbände fordern eine Senkung der Unternehmensbesteuerung auf 25 Prozent und strukturelle Reformen in den Sozialsystemen.
Der Bürokratieabbau wird als unzureichend angesehen, solange grundlegende Verfahren nicht vereinfacht werden. Auch die Maßnahmen zur Strompreisentlastung reichen nicht aus, um international wettbewerbsfähige Energiepreise zu erreichen.
Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt mit hoher Inflation und schwachem Wachstum. Die Verbände werfen der Politik Untätigkeit vor und fordern entschlossenes Handeln angesichts der Krisensignale.